Eine weitere Woche ist vorbei und es können einige Fortschritte auf der Baustelle verzeichnet werden. Leider nicht im gewünschten Maße, aber immerhin besser als nichts.

Damit in der KW 20 der Elektriker vollständig durchstarten kann, ist es Voraussetzung, dass die Fenster und Türen eingebaut sind und der Bau somit abschließbar ist. Denn laut der Erfahrung des Elektrikers, kann man das Material gar nicht so schnell verbauen, wie es in der Nacht womöglich wieder ausgebaut werden kann. Umso mehr haben wir darauf gedrängt, dass wie im Bauzeitplan angekündigt, der Fenstereinbau definitiv in diese Woche stattfinden muss. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter, sollte dies Mittwoch erfolgen.
Mittwoch Abend haben wir dies natürlich direkt überprüft. Alle Fenster fanden ihren Platz und auch unser Paralell-Kipp-Schiebe-Element wurde verbaut.
Zu unserer Enttäuschung mussten wir jedoch feststellen, dass zwar die Haustür geliefert und eingebaut wurde, unsere Nebeneingangstür zur Garage jedoch nicht. Geliefert wurde diese scheinbar auch nicht. Ein Fenster hat auch einen Sprung. Natürlich erreichten wir Mittwoch-Abend keinen mehr. Also fix ne Mail an den Bauleiter geschrieben. Da Donnerstag Feiertag war, haben wir Freitag umgehen den Oberbauleiter von Roth kontaktiert, da unser Bauleiter nicht ans Telefon ging. Dieser war not amused, da dies eindeutig ein Koordinationsfehler des Bauleiters sei. Er kümmere sich drum. 3 Stunden später erhielten wir die Rückmeldung, dass diese nun am kommenden Montag, in der KW 20, definitiv eingebaut werden soll. Warten wir mal ab! Mal sehen, ob dann auch endlich unsere seit 4 Wochen angekündigte Bautreppe einzieht…
Momentan werden wir sehr oft vertröstet und gefühlt fehlt immer irgendwas, sodass wir vielen Sachen hinterherlaufen müssen. Wir hoffen, dass sich das noch bessert!

 

Die Dachdecker haben unterdessen die Dachdeck-Arbeiten abgeschlossen. Auch das konnten wir am Mittwoch prüfen. Nun steht der Installation der PV-Anlage in der KW 21 nichts mehr im Weg. Hierzu haben noch eine überarbeitete Visualisierung bekommen. Denn wie schon im vorherigen Artikel erwähnt, hat der Dachausstieg nicht die im Plan verzeichnete Position gefunden. Daher hier die Kontrolle. Zu unserer Freude, gibt es nun die Möglichkeit, einer „symmetrischeren“ Anordnung der Module. Hier wäre es sogar möglich noch ein weiteres Modul zu installieren. Somit würden wir dann 33 Stück bekommen. Leider teilte unser Solateur ebenso noch mit, dass unsere Wunschmodule mit 300 Watt erst in Q3 wieder lieferbar sind. Daher werden wir wohl jetzt „nur“ die 295 Watt Module nehmen, da sonst in Q3 nochmal extra zu unseren Lasten ein Gerüst aufgestellt werden müsste. Durch das zusätzliche Modul, gleichen wir die Schwächeren aber locker wieder aus. Anbei die neue Anordnung:

 

Freitag und Samstag waren wir wieder im Zeichen der Elektrik unterwegs. Es galt die restlichen Dosen einzugipsen. Nachdem wir Freitag jedoch vorzeitig die Arbeiten beenden mussten, da uns der Gips ausgegangen ist, haben wir diese bis 12 Uhr am Samstag fertig stellen können. Dank unserem Elektriker, haben wir einen neuen Sack Gips Samstag Morgen auf der Baustelle vorfinden können. Scheinbar stand die Nebeneingangstür dauerhaft offen… Hier und da haben wir noch eine zusätzliche Dose auf dem Merkzettel, die wir nun in der kommenden Woche realisieren wollen.
Nachdem die Arbeiten vorerst abgeschlossen werden konnten, ging es auf den künftigen Dachboden. Da wir hier in naher Zukunft Rauspund verlegen wollen, haben wir zur Sicherheit die Sparren aufgedoppelt. Warum? Sowohl unser Sachverständiger als auch zahlreiche Ratgeber empfehlen dies, da so zwischen der Dämmung und dem Rauspund noch eine Luftschicht ist, in der die Luft zirkulieren kann und wir so möglichen Schimmel vorbeugen können. Zwar im Vergleich zu OSB (nicht atmungsaktiv) nicht unbedingt notwendig, aber sicher ist sicher. Hier kam dann auch endlich die neue Kapp-Säge Bosch PCM 8 zum Einsatz! Der Bauherr und ein Freund schraubten die Dachlatten oben auf die Sparren und stapelten den bereits gelagerten Rauspund mehrmals hin und her, während die Bauherrin an der Säge die Dachlatten entsprechend zuschnitt und vorbohrte. Später kann es so endlich an die Verlegung gehen.

Zum Abschluss haben wir noch unseren eigenen Versorgungsschacht vom HWR zum Dachboden realisiert. Durch diesen soll später auch das Kabel für die PV-Anlage geführt werden. Ebenso haben wir so die Möglichkeit ein Kabel oder was auch immer auf den Dachboden zu bekommen. Wer weiß auf was für Ideen wir hier später noch kommen.
Hätten wir dies über Firma Roth realisieren lassen hätten wir dafür stolze 585€ zahlen sollen. Somit haben wir für 50€ einen Deckendurchbruch geordert und nun den Rest selbst gemacht. Hierzu haben wir jeweils ein KG-Rohr DN110 mit den Längen 2000mm, 1000mm und 500mm zusammengesteckt und diese mit 2 Streifen aus Lochband in der Wand und am Sparren befestigt. So das Ergebnis.