Nachdem letzte Woche große Reden geschwungen wurden und wenig Taten folgten, geschah innerhalb der ersten Tage der KW 29 so einiges.

Montag Morgen klingelte der Wecker sehr früh. Da der Maler zum Spachteln anrücken wollte, galt es noch eben wenige Dosen in den Trockenbau zu setzen. Der Elektriker hatte nicht alle setzen können, da er einige Trockenbauprofile getroffen hat. Da diese aber an der Stelle keine wichtige Funktion haben, haben Bauherr und -frau kurzerhand den Gipskarton davor zurückgebaut, die Profile entsprechend mit dem Bosch Winkelschleifer zurechtgeflext, die Kabel gerichtet und wieder alles vorbildlich verschlossen.

Kurz danach kam auch schon der Maler in aller früh. Mit einem Mitarbeiter in Gepäck ging es auch direkt schon mit dem Anbringen von Rissband los. Kurz danach wurde auch schon direkt losgespachtelt. Währenddessen nahmen wir den Termin zur Abnahme der Fenster mit unserem Bauleiter wahr. Dieser war natürlich nicht begeistert, was die Rückstände der Fuger an den Fenstern angeht. Generell waren die Macken im Rahmen der Fenster erstmal nebensächlich, da diese sowieso später ausgebessert werden. Es wurde festgehalten, welche Fenster definitiv ausgetauscht werden müssen. Das sind schon mal 4 Scheiben. Die restlichen Fenster sollen vom eignen Roth-Trupp professionell gereinigt werden. Sind wir mal gespannt, wie das Ergebnis nach deren Putzarbeiten aussieht und wie viele Scheiben ggf. noch getauscht werden. Da die Gewerke die Fenster leider nicht abgeklebt haben, hat Roth nun den Salat. Sind wir gespannt, was daraus noch wird.

Parallel zum Termin rückten auch zwei Mitarbeiter vom Dachdecker an. Nach kurzer Vorbereitung und warten auf die Lieferung des Dachüberstandes ging es auch bei denen zeitnah los. Nach den vor Ort Terminen mussten wir dann tatsächlich auch mal arbeiten fahren.

Am Abend waren wir nochmal vor Ort. Zu unserer Freude war der Putzer auch fleißig gewesen. Die Lücken zwischen Trockenbau und Obergeschoss-Mauerwerk sind geschlossen, die Schlitze vom Sani verputzt und die falsche Nebeneingangstür leider auch eingeputzt. Hier muss sowieso noch nachgebessert werden.

Zu unserer Überraschung hat tatsächlich das Fundament der Außeneinheit seinen richtigen Platz gefunden. Der Klinker hat seine Rollschichten erhalten und die Verfugung ist auch fertig. Wahnsinn! Mit nur 10 Wochen Verspätung ist unsere Fassade nun endlich fertig. Ok, der Dachüberstand muss noch verkleidet werden, jedoch sind hier die Arbeiter schon vor Ort. Halten wir kurz fest: Allein am Montag wurde mehr geschaffen als die ganze Woche davor. Warum nicht gleich/immer so?!

Seit Dienstag haben wir auch eine halbe Heizung im Haus. Zumindest die Inneneinheit hat ihren Platz im HWR gefunden und einige Rohre wurden schon angeschlossen. Zusätzlichen zu den Sani-Leuten waren auch die Elektriker fleißig. Rolladen und Fensterkontakte wurden verkabelt, letzte Dosen gesetzt und die Kabel im Schaltschrank aufgelegt. Die Zeit drängte auch, da am Mittwoch die EWE zum Zähler setzen terminiert war. Von daher musste hier ordentlich was geschafft werden.

Der Dachüberstand macht Fortschritte, leider nicht in der gewünschten Geschwindigkeit. Binnen 3 Tagen sollte dieser erstellt werden, jedoch war nach Tag 2 erst ein Drittel verkleidet. Bis zum Abrüsten am Donnerstag wird das eine knappe Kiste. Wir sind gespannt, wie der Stand dann Donnerstag mittag ist, wenn die Gerüstbauer unser künftiges Heim von seiner zweiten Außenhaut befreien. Auch hier haben wir nochmal mit dem Dachdecker gesprochen, dass es knapp wird und er sich was einfallen lassen muss. Im schlechtes Fall werden die Traufseiten mittels eines mobilen Gerüstes fertiggestellt. So der Stand bisher.

Mittwoch waren dann weitere Fortschritte vom Sani deutlich sichtbar. Unterputzamaturren sind in den Trockenbau gewandert, die Duschtassen sind im Erd- und Obergeschoss gesetzt worden und auch unsere Badewanne ist eingezogen. Die Lüftungsauslässe wurden eingekürzt und das absolute Highlight: unsere Heizung ist „fertig“. Kaum war das Fundament erstellt worden, steht nun auch schon die Außeneinheit drauf. Dies verdeutlicht, wie dringend dies benötigt wurde.
Die EWE war auch vor Ort und unser Haus hat nun endlich Strom. Zwar läuft bisher nur die Heizung und ein paar Steckdosen, aber theoretisch kann das Haus nun zum Leben erweckt werden. Der Dachüberstand ist leider nur zu 75% fertig.

Somit können wir sagen, dass binnen 3 Tagen so viel geschafft wurde, wie sonst in zwei Wochen zusammen.