Wir sind nun die ersten Wochen in unserem neuen Haus und es fühlt sich super gut an. Die ersten Nächte waren noch etwas ungewohnt, aber das hat sich gebessert. Ein Grund dafür war, dass wir unsere neue Heizung gut hören können. Warum? Weil wir leider noch keine Innentüren haben. Auch ein Vermächtnis unseres alten Bauleiters.Nun ein kurzer Abriss, was die letzten Wochen alles noch so passiert ist:

Bei der Badbemusterung bei Kreatec Deden haben wir sowohl für das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss eine Glastür für die Duschen bemustert. Im EG ist diese bereits im Aufpreis für „EG-Bad mit Dusche“ enthalten gewesen. Im OG wurde diese mit dem Aufpreis der größeren Duschtasse (90x90x auf 120x90) verrechnet. Also mussten wir hier eine Tür zusätzlich ordern. So eine Duschtür schlägt dann gut und gerne mal mit 1120€ inkl. Montage zu Buche. Stolzer Preis aber definitiv besser als ein Duschvorhang.
Im EG wurde diese dann am 7. September geliefert und eingebaut. Der Monteur war überpünktlich. Zu Beginn legt er alles mit Pappe aus, um den Boden zu schützen. So loben wir uns das. Dann ging es ans Ausmessen der Bohrlöcher, dem Befestigen und abschließend ans Abdichten. Nach knapp 3 Stunden war der Herr auch wieder verschwunden. Leider war unsere Duschtür im OG nicht mitbestellt worden, sodass wir hier weiter warten müssen.

Parallel an dem Tag kam auch unser Ofen – der Spartherm Passo XS. Der Verkäufer war hier auch gleichzeitig der Monteur. Auch dieser legte rund um seinen Arbeitsplatz Decken aus, um die neuen Fliesen zu schützen. Zu erst wurde der Zuluft-Kanal vorbereitet und das Abluftrohr mit Mörtel verklebt. Dann wurde sozusagen das Grundgerüst des Ofen positioniert und alles nach und nach zusammengebaut und ausgerichtet. Zum Glück waren unsere Vorbereitung der Zuluft passend und auch die weitergegebenen Maße des Rauchrohranschluss korrekt, sodass es keine Komplikationen gab. Abschließend wurde noch der Brennraum mit den Steinen aus Schamotte ausgekleidet.
Ein paar Tage später kam dann der Schornsteinfeger zur Abnahme. Dieser schaute sich alles an, prüfte den Schornstein und ließ sich das Zertifikat vom Ofen, dass dieser raumluftunabhängig ist, vorzeigen. Alles war in Ordnung, sodass wir nun unseren Offen offiziell benutzen dürfen. Die Temperaturen draußen von 20 Grad haben uns bisher aber davon abgehalten.

Am 10. September kamen dann endlich unsere lang ersehnten Innentüren. Der Herr stand pünktlich vor der Tür und legte direkt los. Schuhe ausziehen fand er ziemlich doof und Überzieher dafür mochte er auch nicht. Er muss ja schließlich immer rein und raus. Das seine Tapsen auf unsere dunklen Treppe sofort sichtbaren, fiel ihm scheinbar nicht auf. Das ist halt so beim Handwerk, meinte er. Zum Glück hatten wir noch Malervlies vom Umzug, dass der Bauherr noch schnell auslegte, bevor er alles schmutzig machte. Generell eher ein Handwerker aus der groben Kategorie. Auch auf Fragen zum Einbau antwortete er nur kurz. Scheinbar mochte er es nicht, dass überhaupt jemand im Haus war. Dementsprechend froh war der Bauherr, als er fertig war.
Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen und wir sind mit der Auswahl unserer Türen zufrieden. Gerade die extra aufbemusterten Türen „Lombardo“ im OG gefallen uns sehr. Eine Woche später kam dann ein Kollege und montierte die fehlende Doppeltür. Leider das falsche Modell. Hier kommt dann wohl nochmal jemand, der die richtige montiert…

Nachdem die erste Lieferung unserer Spiegelschränke mit kaputten Spiegeln ankam, standen 2 Wochen später 2 neue, heile Spiegelschränke vor der Tür. Entschieden haben wir uns für das Modell Vadea von Fackelmann. Ausgepackt, einen flüchtigen Blick über die Montageanleitung geworfen und direkt losgelegt. Damit beide Schränke auf der richtigen Höhe sind, kam wieder der Kreuzlinienlaser PLL 360 von Bosch zum Einsatz. Diese Investition lohnt sich doch immer und immer wieder! Bei der E-Planung bereits bedacht, dass beide Lampenauslässe über den selben Kanal geschaltet werden, haben wir diese direkt eingebunden und können diese nun auch über den MDT Glastaster bedienen. Bei Bedarf können wir sie natürlich auch über den Präsenzmelder uhrzeitabhängig ansprechen. Zum Beispiel, dass Abends zum Zähneputzen automatisch die Spiegelschränke angeschaltet werden, wenn man den Raum betritt und in der nach die Spots mit nur 5% Helligkeit. Ein hoch auf KNX!

 

Zu guter letzt wurde unser Massivholz-Esstisch von Hartmann Modell JON geliefert. Bereits vor 12 Wochen haben wir diesen bestellt. Der Tisch kam in zwei Teilen. Dem Fuß und der Platte. Allein der Fuß wiegt ca. 50 kg. Die Platte nochmal mindestens das Gleiche. Dementsprechend anspruchsvoll, war der Transport durch den Sand ins Haus. Aufgebaut hat ihn dann der Bauherr selbst. Das schöne an dem Tisch ist, dass dieser eine länge von 190 cm hat und bei Bedarf mit einer Platte auf 240 cm oder ganz und gar auf 290 cm verlängert werden kann. So wird jeder hoffentlich seinen Platz bei uns finden 🙂