Wie schon im letzten Blogeintrag erwähnt, fand am vergangenen Freitag ein wichtiger Termin mit unserem neuen Bauleiter statt. Dieser kam nicht alleine, sondern hatte einen weiteren, erfahrenen Bauleiter zur Unterstützung sowie zwei Mitarbeiter der Firma Roth im Schlepptau. Die Mitarbeiter fingen auch gleich nach Ihrer Ankunft an, Restarbeiten zu erledigen: fehlende Kompribänder einsetzen, Silikonfugen zwischen Fensterbrett und Fenster einkleben und andere Kleinigkeiten abarbeiten. In der Zwischenzeit sind wir mit der Mängelliste, mit welcher sich der neue Bauleiter schon vorab beschäftigt hat (nicht nur ausgedruckt) durchgegangen. Als erstes wurde die zweimal verpfuscht eingebaute Nebeneingangstür (NET) begutachtet. Der Übergang zwischen Verblendmauerwerk und Türzarge muss noch verputzt werden und eine Stufe in das Haus rein fehlt an dieser Stelle auch noch. Die Bauleiter haben sich kurz besprochen, was man machen könnte und haben uns dann die Wahl gelassen, wie es ausgeführt werden soll.
Im Anschluss wurden die zu hoch eingebauten Heizkreisverteilerkästen (HKV) begutachtet. Dass ein 2 cm großer Spalt unter dem Kasten unansehnlich ist, steht außer Frage. Hier sollen die HKV abgesenkt werden. Die dafür notwendigen Schienen sind schon im Kasten eingebaut. Wir sind gespannt, wann und wie sich hier was tut. Danach sind wir die defekten Fenster durchgegangen und haben diverse Kratzer und Sprünge aufgenommen. Hier müssen Fenstergläser nachbestellt werden, welche zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht werden. Das kann dauern, da diese erst bestellt werden müssen (ca. 4 Wochen).
Leider konnte uns der neue Bauleiter nur bestätigen, dass die Innentüren erst eine Woche zuvor bestellt worden sind. Dieser Kommunikationsfehler geht voll auf die Kappe des alten Bauleiters. Dass für Innentüren und Zargen gewisse Lieferzeiten zu berücksichtigen sind war absehbar. Dementsprechend müssen wir jetzt erst mal ohne Innentüren leben. Was in diesem Zusammenhang viel wichtiger ist, ist die Eingangstür. Hier ist bis dato noch die Bautürfüllung eingebaut gewesen. Richtig gewesen… denn die fleißigen Mitarbeiter haben in der Zwischenzeit sich auch hier ein Provisorium einfallen lassen, damit das Haus einbruchssicher ist und in zwei Wochen die Küche geliefert werden kann.

Natürlich soll in zwei Wochen nicht nur die Küche kommen. Auch wir wollen endlich rein! Für den geplanten Umzug haben wir schon lange Urlaub eingereicht und waren seit langer Zeit auf den 15.08.2018 als Hausübergabe Termin eingeschossen. Dass jetzt so kurz vor Knapp noch nicht alles fertig ist bzw. sein kann, wissen wir und würden wir auch in Kauf nehmen. Zeit zum Nacharbeiten war auch von Anfang an eingeplant.

Gegen Ende des Ortstermins thematisierten wir nun das Thema „offizielle“ Übergabe“: Vermutlich war für genau dieses Gespräch der zweite Bauleiter als erfahrener Fachmann und Meinungsverstärker dazu beordert worden. Zumindest machte uns dieser keine großen Hoffnungen, dass das bis Mittwoch klappt. Er würde sogar komplett von der Übergabe absehen, da noch zu viel offen ist. Rechnungen, welche wir noch nicht bezahlt haben, da die Leistung noch nicht erbracht wurde und die Anzahl an Kleinigkeiten sowie der Einbau der Treppe, die Fertigstellung der Fliesenarbeiten und die Fertigstellung von Sanitär. Passenderweise kamen die Rechnungen heute gleich im vollen Umfang bei uns an (Zufall?). Also musste ein Kompromiss her. Kurzgefasst: Wir wollen das Haus und Firma Roth das Geld. Letztendlich haben wir nach vielem hin und her uns auf den kommenden Freitag einigen können.Also nur 2 Tage später. Voraussetzung ist, dass möglichst viele Punkte von der Liste abgearbeitet werden, sodass wir „endlich“ bezahlen können. Somit beginnt jetzt die richtig heiße Phase. Wollen wir hoffen, dass unser neuer Bauleiter mehr Erfolg hat.

 

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de