Die KW 28 begann mit der Hoffnung, dass die Klinker-Arbeiten endlich abgeschlossen werden. Ebenso wurden für diese Woche der Putzer, der Dachdecker und der Fliesenleger angekündigt.

Leider schrumpft der eingeplante Puffer zum Abrüsten, damit Ende KW 30 der Rohbauer mit den Gründungsarbeiten für die Garage beginnen kann, immer weiter. Am Montag war wieder nur der einsame Maurer vor Ort. Wie gewohnt, ohne Unterstützung. Am Mittwoch Abend hatte er dann endlich seine Arbeite vollbracht. Diesmal inklusive der Rollschichten, zumindest an den OG Fenstern, welche sonst von seinen „fleißigen“ Helfern erstellt werden. Sinn dahinter war, dass die Fuger am Donnerstag die Ostseite insofern fertig stellen sollten, damit umgehend nach Erstellung des Dachkastens abgerüstet werden kann. Die fehlenden Rollschichten im EG können auch ohne Gerüst erstellt werden.
Zu unserer Enttäuschung war am Freitag die Fassade nicht fertig. Es fehlen immer noch Rollschichten und dementsprechend auch noch ein Teil der Fugen. Wieder einmal nur tatenlose Versprechungen und Zusagen seitens J & S Hochbau. Aber wir sind es ja nun seit 10 Wochen gewohnt.

Passend dazu soll laut Ankündigung am kommenden Montag endlich das Fundament für die Außeneinheit der Heizung gegossen werden. Auch hier warten wir schon seit über 5 Wochen vergeblich auf Taten und kommunizieren gegen Windmühlen. Bisher wurde kein Termin diesbezüglich eingehalten.

Dazu kam die Woche die Botschaft, dass die Steuereinheit für unsere Heizung eine Lieferverzögerung hat und der Einbau wohl dadurch nicht „pünktlich“ erfolgen kann.  Ganz nach dem Motto >Wunder gibt es immer wieder< kam glücklicherweise am Nachmittag die entwarnende Rückmeldung, dass sich die gleiche Heizung für einen anderen Roth-Bau bereits „im Lager“ befindet. Da die andere Baustelle noch nicht so weit sei, kann diese Heizung jetzt bei uns verbaut werden.
An dieser Stelle sei lobend erwähnt, dass Firma Kreatec Deden super gehandelt hat und eine vernünftige Lösung gefunden hat. Gerne mehr davon!

 

Damit am kommenden Montag der von uns koordinierte Maler mit den Vorarbeiten wie Spachteln und Schleifen beginnen kann, müssen vorher die Fenster von uns und dem Bauleiter abgenommen werden. Üblicherweise sind die Malerarbeiten erst nach Übergabe zu verrichten. Wir dürfen allerdings schon vorher damit starten. Damit es später für die jetzigen Kratzer und Macken an den Fenstern keine Schuldfrage gibt, muss daher eine Bestandsaufnahme gemacht werden.
Hierfür müssen wir in Eigenleistung alle Fenster und Rahmen geputzt haben, damit uns keine noch so kleine Schramme oder Macke entgeht. Dies war bei der Anzahl der Fenster schon mal eine Herausforderung, weswegen wir uns familiäre Unterstützung eingeladen haben. Somit haben die Frauen fleißig wie die Bienchen die Fenster geputzt. In der Zwischenzeit habt die Männer die Bohrungen für die Deckenbeleuchtung sowie weitere Kleinarbeiten erledigt. Das Ergebnis nach dem Fensterputzen war leider sehr ernüchternd.
Bis auf das Dachflächenfenster sind alle Fenster von außen in einem sehr schlechten Zustand, da die Fuger die Fenster leider nicht abgeklebt haben. Hinzu kommt, dass mehr als die Hälfte der Fensterrahmen Macken oder Schrammen haben, welche wir mit Klebezetteln markiert haben.
Der Termin am Montag zur Abnahme mit dem Bauleiter wird definitiv spannend, da wir absolut nicht einschätzen können, was als Mangel und austauschbar gilt und mit welchen Schönheitsfehlern wir später Leben müssen. Leider zählt nur, was aus 2 Meter Entfernung zu sehen ist, als Schadstelle.

Putzer, Fliesenleger und Dachdecker glänzten leider nur durch Abwesenheit. Laut unserer Information gab es da wohl Abstimmungsschwierigkeiten, welche Woche gemeint war. Ernüchterndes Fazit dieser Woche: Kaum Fortschritte, viele weitere Vertröstungen und Ankündigungen – viel heiße Luft.