Da sind wir nun wieder am Anfang mit der Suche. Keine favorisierte Bestandsimmobilie. Kein Grundstück in Aussicht. Alles wieder auf Null. Nach langer Suche nun echt ein bescheidener Zustand. Aber aufgeben ist nicht.
Auf dem Weg zur Besichtigung in Laßrönne sind wir über die A39 gefahren. Da man über diese Autobahn auch recht schnell nach Hamburg kommt, haben wir entlang der Autobahn auf Google Maps nach kleinen Dörfern geschaut und von den Dörfern und Gemeinden die Homepages nach Grundstücken und Neubaugebieten durchsucht. Entweder war gar nichts zum Thema zu finden oder entsprechend alt. Teilweise so alt, dass auf Google Maps schon fertige Siedlungen zu sehen waren. Und das kann ein bis zwei Jahre dauern….
Doch dann kamen wir auf die Gemeinde Wulfsen. Hier sollte ein Neubaugebiet auf dem alten Bahngelände entstehen.  Kurz die Eckdaten überflogen:

  • 18 erschlossene Baugrundstücke im Neubaugebiet „Westliches Bahngelände“
  • ca. 650 bis 900 m²
  • Bebauung ist voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2017 möglich
  • 132,00 – 144,00 € pro m²

Sieht auf den ersten Blick ganz passend aus. Und dann das: Frist für das Einreichen der Bewerbungen auf ein Grundstück: 28.3.2017 – 18 Uhr. Verdammt! Zwei Wochen zu spät.  Aber die Info, dass es angeblich noch freie Grundstücke geben soll. Also anrufen und nachfragen.  Sprechzeiten nur Dienstag und Mittwoch. Wie gut, dass es Dienstag war! Sprechzeit war ab 15:30 Uhr. Ok, da war es gerade 10 Uhr morgens. Also warten (Es waren 5,5 verdammt lange Stunden – mal wieder die Hoffnung auf ein Grundstück und die Ungewissheit).

Punkt 15:30 Uhr angerufen und tatsächlich die Antwort erhalten: „Ja Herr Melzer, es sind noch Grundstücke frei. Aktuell können Sie noch zwischen 1,2,4,7 und 8 wählen“ Bitte was??? Es gibt noch Grundstücke? Wir dürfen uns was aussuchen? Bezahlbar sind auch alle 5? Wahnsinn!
Natürlich habe ich sofort mit Judith telefoniert und die Grundstücke durchgesprochen bzgl. Größe, Preis und Ausrichtung. Ergebnis: Wir favorisierten Grundstück 4 und 2. Also nochmal bei der Gemeinde angerufen und Interesse bekundet, mit der Bemerkung, dass wir uns wohl entscheiden können, wenn wir einmal vor Ort waren. Die Dame von der Gemeinde vermerkte dies in den Unterlagen und wir waren zunächst geflasht von der Tatsache, dass wir mal nicht irgendeine Nummer auf einer Liste sind oder unsere Chancen gefühlt 1 zu 100 stehen. Bewerten können wir das Grundstück, wenn wir tatsächlich vor Ort waren. Fortsetzung folgt.

Artikelbild: Tamara Hoffarth / pixelio.de