Bei einem der letzten Termine mit unseren Sachverständiger, wurde angemerkt, dass die Durchführungen der Rohre durch die Bodenplatte noch mit Bitumen richtig abgedichtet werden müssen. Lange passierte an dieser Stelle nichts und auf einmal standen dann zwei Mitarbeiter von Firma J&S Hochbau auf der Matte und schritten sogleich zur Tat. Keine 30 Minuten später waren sie wieder verschwunden und ein weiterer Punkt auf der „Offene Punkte Liste“ gestrichen. Gerne mehr davon.

Dienstag war unser Elektriker wieder mal vor Ort. Hauptaufgabe war diesmal das verkabeln sämtlicher Dosen. Sei es TV, Netzwerk oder Strom. Damit die richtigen Steckdosen über die gleiche Ader geschaltet werden, hat der Bauherr jede Dose beschriftet: d = Dauerstrom, ein GROSSBUCHSTABE falls über einen Kanal schaltbar mit/ohne dem Zusatz „str.“ für Strommessung. In dem Zuge wurde auch ein Großteil der Steckdosen gleich mit eingebaut, sodass wir theoretisch die Steckdosen jetzt nutzen könnten. In der Praxis fehlt leider noch das Gegenstück im HWR – der Schaltschrank. Nachdem dieser durch die Spedition erst verschollen war, dann auch noch die Einbauteile von der Palette gefallen sind und somit die Verkabelung erst später stattfinden konnte, sind wir hier etwas in Verzug. Zum Glück haben wir nette Nachbarn mit einem funktionieren (Bau-) Stromanschluss, da seit den Hausanschlüssen kein Baustrom mehr zur Verfügung steht.
In diesem Zug hat der Bauherr zusammen mit den Elektrikern eines der beiden Leerrohre vom Haus zur zukünftigen Garage befüllt. Hierdurch geht jetzt ein 10 mm²-5-Ader für eine komplette Unterverteilung in die Garage und 2 Leerrohre (ja, Leerrohr im Leerrohr) . In die kommt dann später der KNX-Bus (natürlich auf eigener Linie!) und das Netzwerkkabel von der Pforte.

Draußen wird durch unseren zuverlässigen Einzelkämpfer weiter verklinkert. Hier sind die Fortschritte zwar langsam, aber qualitativ sehr gut. Wie sagt man doch: Schnell und gut ist selten beieinander. Von daher wollen wir an dieser Stelle nicht meckern.

 

 

 

 

Große sichtbare Fortschritte gab es dann ab Mittwoch im Inneren: Die Jungs zum Legen der Fußbodenheizung waren da. Der Start war jedoch etwas holprig, da diese ihren Schlüssel zum Haus vergessen haben. Glücklicherweise konnten Sie sich unseren abholen und somit die Arbeiten termingerecht ausführen. An Tag 1 wurde im OG die Dämmung ausgelegt, an Tag 2 wurden dort die Rohre verlegt und das EG gedämmt und Freitag abschließend auch im EG die Leitungen verlegt. 2,5 Tage Arbeit und fertig ist die Fußbodenheizung (ca. 600m).
Besonders begeistert (nicht!) waren die Jungs über die schier unzähligen Kabel und Leerrohre im HWR und im Bad im OG (da wurden alle Leitungen von oben in den HWR geführt). Die Jungs meinten am Freitag dann, dass sie lang nicht mehr so viel Schüttung benötigt haben, für die Zwischenräume zwischen den Kabeln. Hierfür musste sogar aus dem nächstgelegenen Baumarkt Nachschub besorgt werden.

Beim Termin mit dem Sachverständiger kamen keine bösen Überraschungen. Grundsätzlich sind die Arbeiten vernünftig ausgeführt. Kritisch sieht er jedoch teilweise die Menge/den zu geringen Abstand der Rohren der FBH in den Türen. Auf Grund der Positionen der Heizkreisverteiler ist dies leider nicht anders möglich gewesen. Hierfür hätten die die Verteiler ganz wo anders platziert werden müssen.