Samstag war es  dann soweit: der Umzug stand an! Da wir dies in Eigenleistung machen wollten, haben wir uns bei Sixt einen Transporter gemietet. Die Kisten waren gepackt, Freunden wurde Bescheid gegeben und das Wetter spielte auch gerade so mit. Ab 8 Uhr wurde dann beladen und Tetris auf einem der höchsten Level gespielt 🙂 Gut gepolstert wurde nach 2 Stunden die erste Reise nach Wulfsen angetreten. Der Transporter war randvoll. Während der Fahrt schüttetet es wie aus Eimern. Am Haus angekommen hat es zum Glück aufgehört. Am Tag zuvor haben wir noch 50 m² Malervlies ausgelegt, um den Sand von draußen etwas zu bändigen.
Kaum war der Transporter leer, ging es auch direkt wieder zurück nach Hamburg. Dort begann die zweite Runde. Zu unserem Erstaunen war nach 2 weiteren Stunden augenscheinlich kaum noch etwas in der Wohnung. Die „Kleinigkeiten“ läpperten sich dann aber noch zusammen, sodass auch die zweite Fuhre samt Fahrrädern komplett voll war und auch die 3 Kofferräume der Autos noch gut gefüllt waren. Dafür waren dann aber auch alle Dinge schon am Haus. Mit dem Regen hatten wir auch bei der zweiten Tour Glück, dass es während der Fahrt regnete.
Ergebnis am Samstagabend: erschöpft, aber glücklich und zufrieden ins Haus eingezogen. Ein tolles Gefühl! Die nächsten Tage, Wochen und Monate gilt es nun das minimale Chaos zu beseitigen.

Vor einigen Tagen, als der Bauherr von der Baustelle aus gearbeitet hat, standen auf ein Mal andere Roth-Bauherren vor der Tür, die demnächst nur 12 km weiter bauen werden. Diese haben uns über den Blog gefunden und wollten sich nach Höhen und Tiefen während der Bauzeit mit Roth bei uns erkundigen. Schön, dass wir unsere Leser auch im echten Leben mal kennen lernen 🙂 Nach etwas plauschen stellten wir dann fest, dass Uwe und Sonja Mutterboden übrig haben. Da wir sowieso noch auffüllen müssen, klang dies nach einer Win-Win Situation. Kurzerhand später schauten wir uns den Boden an und ließen uns das Bodengutachten zukommen. Glücklicherweise kümmerten sich Uwe und Sonja auch um den Transport, sodass gut 2 Wochen später ca. 13 Ladungen Mutterboden auf unserem Grundstück waren. Freundlich beim Baggerfahrer auf dem Nachbargrundstück nachgefragt, hat uns dieser den Boden im Bereich der Einfahrt noch verteilt.

Mittwoch ging dann auch endlich unsere PV-Anlage ans Netz. Nach langem hin und her, Verträgen die an die falsche Adresse gesendet wurden und dann einer zähen Terminfindung, haben sich Solateur, ein Vertreter der EWE aus der nächstgelegenen Bezirksmeisterei und auch der Bauherr am Haus eingefunden. EWE war auch nach 5 Minuten wieder weg. Vom Solateuer gab es dann noch eine kurze Einweisung. Was wie funktioniert und wo zur Not die Anlage vom Netz genommen werden kann. Das war es dann auch schon. Machen müssen wir an sich schließlich nichts, außer zu versuchen, möglichst viel Strom selbst zu verbrauchen. Warum? Weil wir so den Strom nicht für 12,2ct. verkaufen und im Gegenzug für 28ct einkaufen.
Mit dem Ertrag sind wir bisher zufrieden. Selbst im Oktober „ernten“ wir noch 30-40 kwh am Tag.